Landwirtschaft dient allen!

Willkommen beim Kreisbauernverband Rheingau-Taunus e.V. 


Wiesbadener Kurier/Untertaunus vom 01.08.2020

Liebe Mitglieder,                            

auch in der derzeitigen außergewöhnlichen Situation sind wir für Ihre Anliegen da!
Bitte beachten Sie aber, dass die Kreisverwaltung für Publikumsverkehr nur eingeschränkt geöffnet ist.

Bei Bedarf können Sie uns wie üblich telefonisch, per Fax oder per E-Mail erreichen. 

Persönlich ist eine Vorsprache zurzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der Zugang wird am Eingang kontrolliert, halten Sie sich daher bitte genau an die Terminvorgabe und verwenden Sie einen Mund-Nase-Schutz. Unsere Geschäftsstelle ist nicht über den Haupteingang, sondern durch den
Eingang 4 (KFZ-Zulassungsstelle) zu erreichen (Glastüren sind mit KBV beschildert).

Alle Ihre Anfragen, auch sozialversicherungsrechtliche Belange, können wir wie immer weiter bearbeiten. Sollten Sie einen Rentenantrag zu stellen haben, wenden Sie sich bitte in gewohnter Weise an uns.

In unseren Rundschreiben und hier auf unserer Homepage informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten.
Die Informationen der vergangenen Wochen zur Corona-Situation sowie wichtige Links dazu finden Sie hier noch einmal für Sie zusammengefasst (hier klicken). Bitte halten Sie sich auf dem Laufenden!

Hier möchten wir Sie nun über Aktuelles informieren:

Freigabe von ÖVF-Flächen zur Futternutzung !!!

Aufgrund der ausgeprägten Trockenheit im Frühjahr 2020, die zu Einbußen im Futteraufwuchs geführt haben, hat das HMUKLV mitgeteilt, dass das Land Hessen von der Länderoption Gebrauch macht und gemäß § 25 Abs. 2 DirektDurchfV  ÖVF-Flächen zur Futternutzung freigibt.

Die Freigabe erfolgt ab dem 01. Juli 2020 im Einzelfall auf Antrag bei der zuständigen Landwirtschaftsbehörde, sofern eine betriebliche Betroffenheit gegeben ist. Dazu müssen die Betriebe die Futterknappheit darlegen und infrage kommende ÖVF-Flächen benennen. Wichtig ist, wie hoch die Ertragseinbußen im Vergleich zu einem durchschnittlichen Jahr sind. Es empfiehlt sich hierbei auf die ggf. nicht vorhandenen Reserven aus dem Vorjahr zu verweisen.

Im weiteren Verlauf werden ab dem 16. Juli 2020 ÖVF-Flächen landesweit allgemein zur Futternutzung freigegeben. Ein Antrag auf Einzelfallentscheidung ist dann nicht mehr nötig.

Möglichkeiten für Liquiditätssicherungsdarlehen

Seit dem 16. April 2020 bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Hier Hier erhalten Sie nähere Informationen.

Saisonarbeitskräfte:

Sollten Sie Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland beschäftigen, beachten Sie bitte, dass nach wie vor das von BMEL und BMI gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut erarbeitete Konzeptpapier zur Sicherstellung des Infektionsschutzes der Bevölkerung strikt einzuhalten ist. Hier geht es zum  Konzeptpapier

Hier finden Sie Informationen zu dem Verfahren und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Corona und Haus- und Nutztiere:

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass sich Schweine, Hühner und andere bei uns übliche Nutztiere/Lebensmittel liefernde Tiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat Studien zur Empfänglichkeit von Tieren gegenüber SARS-CoV-2 begonnen. Die ersten Zwischenergebnisse zeigen, dass sich weder Schweine noch Hühner mit SARS-CoV-2 infizieren lassen

Für Haustiere gilt das Gleiche. Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (z. B. Hände gründlich mit Seife waschen)

Afrikanische Schweinepest (ASP):

Trotz allem dürfen wir andere wichtige Dinge nicht völlig aus dem Blick verlieren. Dazu gehört vor allem auch die Gefahr einer Einschleppung der ASP. 

Hierzu möchten wir auf die Informationsbroschüre des BMEL "Bejagungsschneisen und EU- Agrarförderung" hinweisen.

"Beobachtungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Anlage von Bejagungsschneisen ein wirksames Werkzeug sein kann, um Wildbestände zu regulieren und Wildschäden sowie der Ausbreitung von Krankheiten und Tierseuchen entgegen zu wirken. Derzeit ist eine stärkere Bejagung des Schwarzwildes erforderlich, um zu verhindern, dass sich insbesondere die Afrikanische Schweinepest ausbreitet. Bejagungsschneisen können auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt werden, ohne dass die Beihilfefähigkeit der Flächen für Direktzahlungen berührt wird oder Sanktionen drohen..."


 Impressionen: Sommer im Untertaunus !
                



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